Position 3 – der Steller

Der Steller/Zuspieler

(in diesem Beispiel wird immer von der Position 3 gestellt)

Den Zuspieler kann man als Hauptcharakter im Spiel bezeichnen. Er muss die volle Kontrolle und den Standort seiner Mitspieler kennen. Hat die Mannschaft einen guten Steller, kann sie gute Angriffe über die Position 2 und 4 durchführen. Später können noch weitere Positionen zum Angriff hinzukommen.

  • Der Steller nimmt an der Annahme (bei 6 Spielern auf dem Feld) nicht teil. Außer natürlich, wenn die Bälle direkt auf ihn zukommen.
  • Blickrichtung ist normal immer nach Links, also zur Position 4. Welches der Hauptangreifer ist. Will er auf die Position 2 stellen, muss er den Ball über Kopf hinter sich stellen (kopfgestellte Bälle)
  • Kopfgestellte Bälle sind schwierig. Da man nicht sieht, was hinter einem passiert. Sie werden genutzt, damit sich der Gegner beim blocken und in der Annahme nicht optimal vorbereiten können
  • der Steller soll versuchen immer zu pritschen. Pritschen ist immer genauer als baggern. Nur so kann der Ball optimal zum  Angreifer gespielt werden.
  • erkennt man auf der gegnerischen Seite einen schlechten oder zu kleinen Angreifer. Ist es sinnvoll, wenn wir über diese Position angreifen. Kommt der gegnerische Block nicht über das Netz, haben wir freien Angriff auf das gegnerische Feld. Ist also beim Gegner der Angreifer auf der Position 4 klein und kommt nicht über das Netz zum Blocken. Greifen wir so oft wie möglich über unsere Position 2 an.
  • Der Steller sollte das Spielgeschehen im Blickfeld haben. Er muss sehr flink sein um immer versuchen an den zweiten Ball zu kommen. Um ihn so gut wie möglich zum Angreifer stellen zu können
  • Später, wenn die Annahme gut klappt und ein guter Steller vorhanden ist. Gibt es noch die Hinterfeldangriffe. Hierbei wird neben der Position 2 und 4 noch über die Position 1 angegriffen.

 

 

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